Alles, was sie über GLUTEN wissen müssen

Gluten

Gluten ist ein aus den Proteinen Gliadin und Gluteline Stoffgemisch, das meistens zur Ergänzung der vegetarischen Ernährung empfohlen wird. Es ist in allen Getreidearten zu finden: im Weizen, Roggen und Gerste. Es verleiht dem Teig Elastizität, lässt ihn aufgehen und seine Form behalten, so dass das Backprodukt eine zarte Textur bekommt. In vielen Produkten wird Gluten als Geschmacksverstärker sowie als Proteinergänzungsmittel benutzt.

Dennoch zeigen viele Menschen eine Gluten-Unverträglichkeit. Dieses Gesundheitsproblem ist als Zöliakie oder Enteropathie bekannt, die zur autoimmunen Zerstörung des Dünndarms führt. In diesem Fall wird als einziges Heilungsmittel eine volle und permanente Gluten Vermeidung angeraten.

Andernfalls besteht eine langjährige Gefahr der Unterernährungssymptome, die zu schweren Erkrankungen wie Osteoporose, Anämie, Leberkrankheiten sowie auch zu unterschiedlichen Formen der Krebserkrankungen führen können.

Die an Zöliakie leidenden Personen sollen Weizen, Roggen, Gerste und Hafer sowie alle Arten von Produkten, die aus diesen Getreidearten hergestellt werden, grundsätzlich vermeiden. Auch Erfrischungsgetränke und Süßigkeiten sollten mit Vorsicht verzehrt werden.

Stattdessen werden stärkehaltige Lebensmittel empfohlen, wie Mais, Reis und aus diesen Getreiden hergestelltes Mehl (Maismehl, Reismehl), Quinoa, Hirse und Kartoffel.

Mit Hinblick auf besondere Ernährungsbedürfnisse der Menschen mit Gluten-Unverträglichkeit bereichern griechische Lebensmittelkonzerne ständig ihre Produktionsauswahl mit geeigneten Produkten, die mit einer speziellen Markierung auf der Verpackung neben dem Inhaltsverzeichnis versehen sind.

Quinoa: wird der Kategorie von Pseudogetreiden zugeordnet und enthält ein ausgeglichenes Spektrum an Aminosäuren, Ballaststoffen und anderen notwendigen Mikroelementen, die es zu einem vollwertigen Ernährungsmittel machen. Es ist für Diabetiker geeignet.

Hirse: die Samen dieser Pflanze sind eine gute glutenfreie natürliche Proteinquelle.

von Eleni Karagiannidou
Ernährungswissenschaftlerin